Baldrian als Heilpflanze

Der Baldrian gehört zu den bekanntesten Heilpflanzen und wird oftmals vor schwierigen Prüfungen oder bei starken Unruhezuständen eingesetzt. Dieser beruhigt den Organismus und erzeugt ein ausgeglichenes Gefühl im Körper.

Baldrian als HeilpflanzeBaldiran wird aufgrund seiner beruhigenden und schlaffördernden Wirkung geschätzt. (Foto by: Devon_Dutchlight / Depositphotos)

Steckbrief, Merkmale, Herkunft

Der Baldrian gehört der Familie der Baldriangewächse (Valerianaceae) an. Diese Pflanze kommt ursprünglich aus England, Osteuropa, Belgien und aus bestimmten Teilen Deutschlands. Er wurde heimisch in Europa und in Asien.

Besondere Merkmale dieser bekannten Heilpflanze sind:

  • sie erreicht eine Höhe von ca. 50 bis 150 cm
  • besitzt hellrosarote bis weiße Blüten
  • die Blätter sind fiederschnittig (oder auch gefiedert)
  • wächst bevorzugt auf feuchten Wiesen und Ufern von kleinen Flüssen und Bächen

Sammelzeitraum Baldrian

Die Wurzeln werden im Frühherbst, also September und Oktober, geerntet, jedoch sollten die Wurzeln einer mindestens zweijährigen Pflanze geerntet werden, da jüngere Pflanzen noch nicht viele Wirkstoffe enthalten.

Inhaltsstoffe

Diese Heilpflanze (Wurzel) enthält ätherische Öle, Iridoide, Phenolcarbonsäuren (Hesperidinsäure) und Lignane.

Die Wirkung

Der Baldrian ist für folgende Wirkungen bekannt:

  • beruhigend
  • einschlaffördernd
  • krampflösend
  • muskelentspannend
  • abbauend

Daher kann sich die Schlafqualität verbessern, der gesamte Organismus wird beruhigt und man bekommt ein ausgeglichenes und harmonisches Gefühl. Generell können innere Unruhe- Angst- und Spannungszustände erfolgreich beseitigt werden.

Die Anwendung

Für den medizinischen Bereich werden die unterirdischen Pflanzenteile verwendet. Bei folgenden Krankheitsbildern kann Baldrian angewendet werden: bei Schlafstörungen, Unruhezuständen (starke Nervosität), Angst- und Spannungszustände, Magenbeschwerden (Gastritis, Reizmagen, Magenkrämpfen), bei einer Leistungs- und Konzentrationsschwäche, bei Epilepsie, bei einer Reizblase und für die Therapie bei einer Schilddrüsenüberfunktion.

Der Baldrian kann sowohl innerlich, als auch äußerlich angewendet werden.

Ein Bad mit Baldrianöl wirkt sich besonders positiv bei Unruhezustände und Schlafstörungen aus.

Zubereitung Baldriantee

Für einen Baldrian-Tee einen Teelöffel Baldrianwurzel mit 150 ml heißem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen und vor der Nachtruhe trinken.

Wichtige Hinweise

Es ist notwendig, dass man sich über die richtige Dosis in der Apotheke informiert, damit keine Nebenwirkungen auftreten.


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