Gesundheitsberufe haben Zukunft

30.06.2014 von | 0 Kommentare

Gesundheitsberufe rücken in den Fokus gesellschaftlichen Interesses. Die Menschen werden älter, der demografische Wandel ist nicht aufzuhalten. Durch die geringe Anzahl von Pflegekräften haben viele Menschen Angst, im Alter als Massenware zu fungieren. Sehen Sie, welche Gründe für Gesundheitsberufe sprechen.

KrankenschwesterPflegepersonal ist gefragter denn je. (Foto by: Robert Kneschke / Fotolia)

Gründe für den Eintritt in die Gesundheitsbranche

Viele junge Menschen wollen die Welt entdecken, fernab von ihrer eigenen Welt neue Kulturen erleben. Sie wollen studieren und Entscheidungen treffen. Die Welt hat sich verändert. Handwerksberufe verlieren mehr und mehr an Bedeutung, da kaputte Dinge sofort ersetzt werden. Der Kapitalismus ist eingezogen und bewohnt mittlerweile jeden privaten Haushalt. Geld regiert die Welt, die Angst vor sozialer Armut und Ungerechtigkeit ist allgegenwärtig. Aus Angst vor Altersarmut blühen sämtliche wirtschaftlich interessanten Studienberufe und sämtliche Universitäten können sich vor Immatrikulationen kaum noch retten.

Gute Jobaussichten

Die Statistik gibt angehenden Studenten recht. Nirgends sind die Berufsaussichten so hoch und die Arbeitslosenquote so gering wie bei Akademikern. Doch Menschen, die dennoch eine Ausbildung für erstrebenswerter halten, sollten sich für einen Gesundheitsberuf entscheiden. Die Gesundheitsbranche boomt, der Bedarf an Arbeitskräften wird sich erhöhen. Als Grund dafür ist der demografische Wandel zu nennen.

Die Anzahl der Menschen erhöht sich pro Jahr um circa 78 Millionen Menschen. Die meisten Kinder werden jedoch in ärmeren Regionen der Erde geboren und können im Erwachsenenalter keinen Beruf erlernen. Sie können im Erwachsenenalter leider nicht wettmachen, was der demografische Wandel verursacht hat. In der Folge sich ständig verbessernder medizinischer Versorgungen werden die Menschen in Industrieländern immer älter und müssen länger gepflegt werden. Hier ist die Geburtenrate jedoch vergleichsweise gering, da häufig die Zeit für ein Kind fehlt.

Auch an Verhütungsmitteln mangelt es in Industrieländern nicht und die Verantwortung für ein Kind zu übernehmen, liegt mittlerweile vielen jungen Menschen fern. Doch, da der Trend vieler Menschen zum Studium geht, fehlen wichtige Fachkräfte in den Ausbildungsberufen. In der Folge wird sich die Versorgung von Senioren und Kranken verschlechtern. Die fehlenden Kräfte sind auch maschinell nicht ersetzbar. Daher kann gesagt werden, dass die Löhne für Menschen in den Gesundheitsberufen gestiegen sind, Ausbildungen werden höher vergütet. Auch die häufig beklagten Arbeitsbedingungen haben sich bereits enorm verbessert. Bessere medizinische Einrichtungen, barrierefreier Zugang zu allen Räumen und ein vermindertes Stresslevel bei den Mitarbeitern sind bereits zu beobachten.

Hier noch einmal kurze Fakten, die für Gesundheitsberufe sprechen

  1. Gute Aufstiegschancen
  2. Langfristige Berufe
  3. Geringe Arbeitslosenquote
  4. sich stets erhöhende Löhne
  5. Die Arbeit leistet einen wichtigen moralischen Beitrag
  6. Ehrenwerte Berufe
  7. Eine spätere gute Rente für Arbeitnehmer
  8. Viel Bedarf vorhanden
  9. Viele Weiterbildungen möglich

Aufstiegschancen in den Gesundheitsberufen

In keinem anderen Beruf gibt es, auf Grund der unterschiedlichen , so viele Möglichkeiten der Weiterbildung. Wer bereits in der Altenpflege, der Heilerziehungspflege und anderen vergleichbaren Berufen arbeitet, weiß wovon die Rede ist. Im Gesundheitsmanagement gibt es einen größeren Bedarf, auch im Bereich von anderen leitenden Funktionen, wie etwa in der Heimleitung. Derartige Berufe bringen viel Verantwortung mit sich, doch die Arbeit ist nicht nur befriedigend, sondern auch ein wichtiger Beitrag für jetzige und kommende Menschen. Das Sozialsystem muss aufrecht erhalten werden!

Auch ist ein Wechsel innerhalb der Gesundheitsberufe möglich. Zahlreiche Umschulungsmöglichkeiten sind vorhanden. Besonders der Bereich der Heilpädagogik hat sich in der Vergangenheit als besonders lukrativ und interessant herausgestellt. Doch besonders das Pflegepersonal zahlreicher Institutionen benötigt tatkräftige Unterstützung. In Behindertenwohnheimen und Seniorenwohnheimen wird ein ständiger Mangel der anwesenden Pflegekräfte bemängelt. Gelegentlich kommt einem zu Ohren, dass es für 12 Patienten eine pflegende Person gibt. Hier gibt es dringenden Bedarf.

Auch die Psychiatrie und forensische Abteilungen benötigen gut ausgebildetes Fachpersonal. Dies ergibt sich aus der Tatsache, dass die Menschheit mehr unter Alltagsstress und anderen eigentlich nicht humanen Problemen leidet. Diese Menschen benötigen nicht nur eine allgemeine Versorgung, sie müssen wieder an ihr Leben herangeführt werden. Auf diese Weise kommt es weniger zum typischen Drehtür-Patienten, dem nicht geholfen werden kann. Auch eine zu geringe Besetzung der Stellen ist dafür verantwortlich.

Informationen über die vielen unterschiedlichen Gesundheitsberufe und auch die damit verbundenen Jobmöglichkeiten finden Sie ganz einfach im Internet auf diversen Jobportalen wie zum Beispiel .


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