Kinder im Elternbett

16.07.2014 von | 0 Kommentare

Wo soll das Baby oder Kind schlafen? Im Elternbett, im eigenen Bettchen daneben oder doch lieber gleich im eigenen Zimmer? Viele Eltern haben das Kind gerne auch in der Nacht bei sich und somit schläft es bei Mama und Papa im Elternbett. Die Meinungen, was richtig und was falsch ist gehen weit auseinander...

Kinder im ElternbettDie Meinungen, wo Baby oder Kind in der Nacht schlafen soll, gehen weit auseinander. (Foto by: LuckyImages / Depositphotos)

Die Eltern scheinen beruhigt, wenn ihr Liebling neben ihnen schläft und sie wissen, dass alles in Ordnung ist. Falls das Kind oder Baby mal unruhig schläft, ist man gleich zur Stelle. Auch die Kinder genießen die Nähe der Eltern. Doch ist das nächtliche "Zu-Dritt-Schlafen" optimal? Dabei scheiden sich die Geister. Die Herausforderung liegt daran, eine passende Lösung zu finden. Das Kind sollte nicht Nacht für Nacht im Elternbett schlafen und das eigene Bett meiden, doch es ihnen ganz zu verbieten ist auch falsch.

Co-Sleeping

Co-Sleeping bedeutet, dass die ganze Familie, also Eltern und Kinder in einem gemeinsamen Bett schlafen oder solche Varianten wählen, wobei Nähe und Körper gegeben sind.

Co-Sleeping bringt einige Vorteile mit sich, unter anderem, dass das Stillen in der Nach einfacher ist, Eltern sind erholter, da sie nicht bei jedem Schrei des Kindes aufstehen müssen und außerdem hat der zusätzliche Körper einen positiven Einfluss auf die körperliche und emotionale Entwicklung des Kindes.

Wenn sich Eltern dazu entscheiden, dass die Sprösslinge im Elternbett schlafen dürfen, sollten auch beide Elternteile damit einverstanden sein, sonst kann dies zu Konflikten führen.

In Indien und Japan ist Co-Sleeping ganz normal, ohne dass die Kinder verwöhnt wären.

Das spricht dagegen, dass Kinder bei den Eltern schlafen

  • Wenn das Baby gewöhnt ist, neben den Eltern oder der Mutter einzuschlafen, könnte es Schwierigkeiten geben, wenn es ein Babysitter, die Großeltern oder ein anderr Verwandter ins Bett bringen soll.
  • Der Umzug ins eigene Bett oder ins eigene Zimmer kann viel Geduld und Nerven fordern, das es ein langwieriger Prozess werden kann.
  • Bei vielen Paaren leidet das Liebesleben darunter. Zärtlichkeiten und Gespräche zu zweit stehen im Hintergrund und es dreht sich nicht nur tagsüber alles um den Nachwuchs, sondern auch nachts.
  • Es schlummern mögliche Gefahren: Da Baby die Körpertemperatur noch nicht alleine regulieren kann, kann es leicht an Überhitzung leiden, da doch die zwei Körper der Eltern, zwei Polster und dicke Decken Wärme abgeben. Überhitzung kann dann möglicherweise ein Grund für den plötzlichen Kindstod sein.
  • Viele Eltern haben auch Angst, dass das Baby erdrückt werden könnte oder durch die Bettdecke ersticken könnte.

Maßnahmen, um das Risiko des plötzlichen Kindstod zu reduzieren

  • Das Baby sollte auf dem Rücken schlafen.
  • Achten Sie darauf, dass das Bett eine feste Matratze hat.
  • Vermeiden Sie Schlafdecke, Polster und Kuscheltiere im Bett Ihres Kindes, bevorzugen Sie einen Schlafsack.

Ausnahmen

Lassen Sie Ausnahmen zu, wenn das Kind zum Beispiel krank ist oder es schlecht geträumt hat und lassen sie ihm die Nacht im Elternbett verbringen, denn da benötigt es die Nähe der Eltern besonders. Und auch Mama oder Papa werden die Nähe besonders genießen und ausgiebig mit dem Liebling zu kuscheln.

Wie schafft man es das Kind aus dem Elternbett zu bekommen?

Wenn das Kind noch bei den Eltern schläft, äußert es laut Experten normalerweise zwischen vier und sechs Jahren den Wunsch, dass es alleine schlafen möchte. Wenn das Kind nicht freiwillig ins Kinderzimmer umziehen soll, sprechen sie mit ihm darüber und zählen sie die Vorteile auf, zum Beispiel, dass es dann mehr Platz hat, es gemütlich ist und so weiter.

Gestalten sie auch zusammen mit Ihrem Kind das Zimmer oder versuchen Sie es beim Bettkauf miteinzubeziehen. Vielleicht ist es ja ein Autofan und wünscht sich ein Autobett? Das kann schon vieles erleichtern. Wenn das Kind dann die Nacht brav im eigenen Zimmer verbracht hat, belohnen sie es auch mit einer ausgiebigen Schmusestunde am Morgen im Elternbett.

Auch Rituale können dem Kind helfen leichter im eigenen Bett zu schlafen und keine Angst zu haben, wie zum Beispiel immer den gleichen Ablauf mit Abendessen, Zähneputzen und Waschen und dann noch kuscheln, eine Gute-Nacht-Geschichte vorlesen, singen oder beten. Es sollte immer zur gleichen Zeit damit begonnen werden.

Dem Wonneproppen sollte auch das Gefühl vermittelt werden, dass es nicht alleine ist, sondern immer jemand da ist, wenn es Hilfe braucht.


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