Was tun bei Rheuma?

04.01.2012 von | 0 Kommentare

Rheuma ist eine schmerzvolle Erkrankung, die das Leben der Betroffenen stark einschränkt und meist chronisch verläuft. Damit das Leben mit Rheuma dennoch erträglich wird, ist eine umfassende Therapie notwendig.

RheumaTherapien sind bei Rheuma unbedingt notwendig. (Foto by: DOC RABE Media / Fotolia)

Diese sollte auf jeden Patienten individuell zugeschnitten sein, denn nicht bei allen Betroffenen schlägt die Therapie gleich an. In folgendem Artikel sollen die bekanntesten und vor allem erfolgreichsten Therapien gegen Rheuma kurz vorgestellt werden.

Schmerzmittel

Um die Schmerzen bei der Erkrankung Rheuma möglichst gering zu halten, werden in erster Linie Medikamente verschrieben. Diese werden grundsätzlich in vier Gruppen unterteilt:

  1. Die reinen Schmerzmittel werden auch als Analgetika bezeichnet.
  2. Während man cortisonsfreie Entzündungshemmer auch als nicht-steroidale Antirheumatika bezeichnet.
  3. Darüber hinaus werden häufig Cortison und langwirksame Antirheumatika verschrieben.
  4. Möglich ist es auch, diese vier Medikamentengruppen miteinander zu kombinieren, um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen.

Homöopathie

Gut helfen einigen Patienten auch die Medikamente der Natur - diese haben den eindeutigen Vorteil, dass sie frei von Nebenwirkungen sind. Die sogenannte Teufelskralle hat sich hier besonders gut bewährt. Sowohl eine schmerz- als auch entzündungshemmende Wirkung wird dieser aus Südafrika stammenden Pflanze nachgesagt.

Die Behandlung mit Heilpflanzen nennt man in der Fachsprache auch Phytotherapie - nicht nur die Extrakte der Teufelskralle können Rheumapatienten helfen, auch die Brennessel oder Birke und Weihrauch werden bei dieser Krankheit gerne eingesetzt.

Hydrotherapie

Eine weitere alternative Behandlungsmöglichkeit bei Rheuma ist die sogenannte Hydrotherapie. Vor allem schwefel- und radonhaltige Wasser sowie Thermalquellen können durchaus helfen, die Schmerzen zu lindern. Nicht nur ein Bad in solch einem Wasser kann dabei helfen, sondern auch Wickel oder Umschläge.

Krankengymnastik

Neben den reinen Schmerzmitteln sollte auch eine entsprechende Krankengymnastik zur Behandlung von Rheuma eingesetzt werden. Die Ergotherapie, auch als funktionelle Therapie bezeichnet, soll vor allem dem Schutz der Gelenke dienen.

Als Physikalische Therapie wiederum werden der Einsatz von Wärme oder Kälte sowie Massage bezeichnet.

Bewegung ist wichtig

Keinesfalls sollten sich Rheumapatienten übrigens schonen. Zwar kostet es einige Überwindung, sich trotz Schmerzen sportlich zu betätigen, doch Bewegung ist das A und O bei der Erkrankung Rheuma. Nur so wird die Beweglichkeit der Gelenke gefördert. Nordic Walken, Wassergymnastik und Rückenschwimmen eignen sich für Betroffene besonders gut.

Zu guter Letzt sind bei vielen Rheumapatienten auch psychologische Maßnahmen erforderlich, mit deren Hilfe man lernt, mit den Schmerzen bestmöglich umzugehen.


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